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Donnerstag, 30. Juni 2011

Drei am Donnerstag N° 77

Ach, du liebes Bisschen! Ich hab’s total verpennt!
Heute ist ja schon wieder Donnerstag und Zeit für die Steinchen.
Sorry für die Verspätung…

3 am Donnerstag


1. Wie würdest du dich selbst in einer Kontaktanzeige beschreiben?

deine Antwort

2. Was würde die Kleidung in deinem Kleiderschrank einem Fremden über dich und deine Persönlichkeit verraten?

deine Antwort

3.  Würdest du jemals in Erwägung ziehen, auszuwandern? Wenn ja, wohin?

deine Antwort


Hier wird nicht mit Steinchen geworfen. Mitmachen ist jedoch ausdrücklich erwünscht! Kopiere dafür den Text und überschreibe meine mit deinen eigenen Antworten in deinem Blog.

Danke fürs Wiedermitmachen und ‘tschuldschung für die Verspätung,
eure
Signatur1

Monatsmosaik :: Juni

Und wieder ist ein Monat vorbei und Zeit fürs Mosaik.

06 Juni

Die Sammlung gibt’s übrigens hier oder auch hier.

Dass morgen schon Juli ist, hat mein Gehirn noch nicht wirklich registriert.
Gerade noch war ich mitten in den Konfirmationsvorbereitungen -
und nun sind wir übermorgen schon an der Nordsee *dummguck*

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Sommer,
eure
Signatur1

Ach, ja… ich war völlig überrascht, wie viele sich für meine alte Bärbel interessieren.
Das kleine Mädchen ist allerdings schon meiner Mama versprochen. Tut mir leid…

Rückblick :: Juni 2011

06_11

GELESEN :: Versucht (House of Night 6), Vampirträume (Black Dagger 12),
Wirst du da sein?, Verführung der Schatten (Immortals 5),
Leopardenblut (Gestaltwandler 1), Der Schrecksenmeister 

GEHÖRT :: "Talking to the moon" von Bruno Mars – mein persönlicher Oberkracher

GESEHEN :: nichts wirklich…

GEKLICKT :: zu wenig

GESAGT :: "Nur noch zwei Tage, dann geht’s endlich wieder an die Nordsee!"

GEDACHT :: Ist es wirklich schon so weit?

GEFREUT :: über die vielen neuen Leserinnen ♥ DANKE ♥

GEWEINT :: um die kleine Mary Jane

GEÄRGERT :: über mich selbst wegen der misslungenen Fotos von der Konfirmation

GESCHMECKT :: viel zu viel Chai Latte Vanille *leckerschmecker*

GESTRICKT :: Pfauenschweifsocken Wintertag, Damen-WM-Socken

GEHÄKELT :: Filzdecke mit Blumenstick

GENÄHT :: leider überhaupt nichts

GEPINSELT :: auch immer noch nichts

GEKAUFT :: meine neue Bärbel ;)

GEFEIERT :: 85. Geburtstag meiner Omili, Konfi meines großen Krümels

GEPLANT :: wundervolle zwei Wochen in Wremen – egal wie das Wetter ist!

Und wie war euer Juni?

__kirstin __coffecup-icon

Mittwoch, 29. Juni 2011

Monsters Castle :: Barti an Salatbeilage

Ein bisschen schräg ist sie ja schon, unsere Mine. Aber mal ehrlich: bei diesem Saunawetter nimmt man jede Abkühlung, die man haben kann. Auch unsere Bartagame.

Bartagame mit Salatbeilage (2)

Und so hat Mine es sich mal kurzerhand im frischen Salat bequem gemacht. Barti an Salatbeilage. Klingt wie ein exotisches Menü. Zum Fressen gerne haben wir unsere Kleine ja sowieso – im übertragenen Sinn, versteht sich!

Bartagame mit Salatbeilage

Ach, und ich … ich platze hier übrigens fast vor Freude! Ich bin ja nicht so der spontane Typ, aber ganz kurzentschlossen habe ich mir einen Traum erfüllt:

I am Nikon

Gerade eben kam sie an. Meine neue Bärbel (von dem Namen will ich einfach nicht weg)! Ihres Zeichens eine Nikon D5100. Gespart habe ich ja schon lange. Eigentlich auf eine Stickmaschine. Jetzt wurde daraus eine Spiegelreflexkamera. So kann’s gehen im Leben…

Sie fühlt sich ja schon wahnsinnig gut an und sieht einfach toll aus. Der Akku lädt noch – und dann schauen wir mal, wie schnell wir Freundinnen werden. Ich freu’ mich schon aufs Kennenlernen.

Freudetanzende Grüße,
eure
Signatur1

Dienstag, 28. Juni 2011

7zehn 20elf :: Gerade noch geschafft

Mein selbst gesetztes Minimum an 2 Paar Socken pro Monat, um meinen
Sockenwollbestand stetig zu reduzieren.

7zehn 20elf (2)

Mit diesem Paar habe ich mich allerdings schwer getan. Ich mag ja bunt. Aber das war mir nicht bunt genug.  Und irgendwie hat der Wilde 285 von 1.000schön für mich etwas von Frauen-WM: Schwarz-Rot-Gold mit einen Klecks Pink. Außerdem ist 43 nicht gerade eine gängige Größe auf meinem Nadelspiel. Ich hab’ ja nicht mal ein Sockenbrett in dieser Größe!

7zehn 20elf

Dieses Paar wandert aber sowieso in Tantchens Lädchen und ich kann mich wieder
meiner Häkelnadel widmen. Heute Abend. Und dann sind’s auch schon
nur noch 2 Tage bis zum Juhuuu-rlaub :)

Sonnige Dienstagsgrüße,
eure
Signatur1

Montag, 27. Juni 2011

Geblitzdingst :: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Oder fällt vom Ast, weil er so müüüde ist ;)

Der frühe Vogel

Jetzt liegen nur noch vier Arbeitstage vor mir. Lange Arbeitstage, denn vorm Urlaub will der Schreibtisch blitzeblank sein. Voll wird er dann wieder von alleine. Nur gut, dass wir während der Sommerferien bereits um sechs Uhr unseren Dienst beginnen können – so ist der Kopf wenigstens in den frühen Morgenstunden noch ein bisschen kühl *schnauf*

Die Amsel habe ich übrigens gestern Mittag geblitzdingst. Sie ist eine regelmäßige Besucherin und scheint – nach erfolgreicher Wurmsuche – immer ganz amüsiert zu unserem Wohnzimmerfenster herein zu schauen, hinter dessen Glas sich Benno und Joschi die Nasen platt drücken.

Einen guten Start in eine herrlich sonnige Woche
wünscht euch
eure
Signatur1

Sonntag, 26. Juni 2011

Filzdeckchen :: Grau ist meine Lieblingsfarbe

Der Wohnzimmertisch sah so leer aus, weil das bunte Häkeldeckchen zurzeit auf meiner eingeklappten Lisa ruht.

Filzdeckchen (1)

Deshalb ein Griff zur Häkelnadel Größe 6 und knappen 200 Gramm Filzwolle. Und während Bülent (Die Hoa, die Hoa, die Hoa!) mich mal wieder zu Lachtränen getrieben hat, schnell ein Deckchen gehäkelt und des Nächtens noch in die Waschmaschine geworfen.

Filzdeckchen (3)

Das ging ratzfatz. Im Gegensatz zum Besticken. Anders als geplant wurde es nur ein ganz einfaches Blümchen. Mehr lässt das gefilzte Häkelwerk einfach nicht zu. Jedenfalls nicht bei mir :(

Filzdeckchen (2)

Aber es ist okay. Zu meiner Überraschung bin ich mal selbst [ein bisschen] zufrieden ;)

Filzdeckchen (4)

Allerdings kann ich mir so üüüberhaupt nicht erklären, dass und wie sich da ständig irgend ein Tierchen vor die Linse meiner Bärbel schleicht *pfeif*

Filzdeckchen (5)

Mein großer Krümel hat mich gestern damit überrascht, dass er mir seine Sammlung an Schleich-Figuren geschenkt hat. Weil du die doch so gerne magst, Mama! Ist das nicht süß?

Filzdeckchen (6)

Meine Hortensie (jippieh! Ich kann mir endlich den Namen merken!) blüht auch immer noch ganz herrlich *hach*

Ich werde jetzt mal meiner Sonntagsbeschäftigung nachgehen und Wäscheberge wegbügeln.

Übrigens: ich habe hier noch einen Clownfisch (Nr. 49) und eine Mexikanische Rotknie-Vogelspinne (Nr. 111), die gerne in einem WWF-Album kleben würden… ;)

Euch allen wünsche ich einen herrlich entspannten Sonntag,
eure
Signatur1

Samstag, 25. Juni 2011

WWF-Sticker :: Wer sucht noch?

Der Herr Gemahl steht auf Waschbären. Aber sowas von!
Deshalb habe ich ihn heute mit einer kleiner Schleich-Figur überrascht -
schließlich hat frau ja zwecks Deko auch etwas davon *zwinker*

WWF Sticker zu verschenken (2)

Und weil das Krümelmonster Wölfen besonders zugetan ist, schleicht sich doch tatsächlich
noch der Großvater aller Hunde mit in den Einkaufskorb *pfeif*

WWF Sticker zu verschenken (3)

Kommen wir jetzt aber mal zum Kern dieses Posts. Ich habe hier fünf WWF-Sticker von REWE. Da ich entfernt den Hype um diese Klebebilder mitbekommen habe, mag ich sie gerne an kleine Sammler abgeben, denen vielleicht das eine oder andere Bildchen zur Vervollständigung fehlt.

WWF Sticker zu verschenken

Nr. 10 Eichhörnchen
Nr. 49 Clownfisch
Nr. 73 Erdkröte
Nr. 111 Mexikanische Rotknie-Vogelspinne
Nr. 140 Flachlandtapier

Bei Bedarf bitte einfach unter kruemelmonsterag(ät)t-online(punkt)de melden
und Adresse und Wunschnummer mitteilen. Ich pack’s dann am Montag in den Briefkasten.

Was weg ist, ist weg.
In diesem Sinne schwinge ich jetzt mal den Putzlappen
und wünsche euch ein tierisch schönes Wochenende :)

Eure
__kirstin

Freitag, 24. Juni 2011

Geheimsache :: Nur ein Mü Rosa

Eigentlich will ich euch ja nur die hübschen rosa Blümchen zeigen,
von denen mir wieder mal der Name nicht einfällt *hüstel*

Geheimprojekt

Unter dem Deckmäntelchen eines Geheimprojekts macht sich das natürlich gleich mal ein bisschen besser *zwinker*

Geheimprojekt (2)

Ein büschen Lüla, ein büschen Blau und ein Mü Rosa und ein Fitzelchen Grünspielen darin eine Rolle. Wollt ihr mal gucken?

Geheimprojekt (3)

Na, jetzt genug gezeigt. Es soll ja schließlich eine Überraschung für einen ganz besonderen Menschen werden, gell?

Es grüßt euch ganz lieb aus Zelle 7617,
eure
__kirstin

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ripple Blanket :: Grundinfo

Schon gestern kam mir der Gedanke – da immer mal wieder Fragen bezüglich der Ripple Blanket entstehen. Und nachdem mich Marion heute noch mal angesprochen hat, möchte ich an dieser Stelle alle Daten zusammentragen, die es zu meiner aktuellen Blanket gibt.
Ich werde diesen Post rechts in der Sidebar verlinken.

Ripple Blanket Grundinfos Die Anleitung findet ihr bei Lucy (englisch, aber verständlich bebildert).

Anschlag in meinem Fall 435 Luftmaschen, das ergibt eine Breite von etwa 1,85 m.
Ihr könnt nach Belieben verbreitern oder schmälern, das ist nur eine Rechenaufgabe.
Die Maschenzahl muss jedoch immer ein Vielfaches von 14 sein – plus 3 am Ende!

Meine Catania beziehe ich entweder von hier oder hier oder zur Not über ebay.
Ich häkele mit einer Nadel Größe 3.

Meine vorgesehene Farbfolge – aufgelistet sind die Farbnummern der Reihe nach:
130, 248, 162, 242, 172, 255, 246, 240, 239, 113, 226, 222, 251. 128, 114, 256, 192, 115,
189, 209, 249, 208, 100, 245, 219, 205, 241, 250, 212, 224, 244, 124, 164, 201, 247, 173,
165, 253 und zum Schluss 146.

Pro Farbabschnitt, das heißt Hin- und Rückreihe, verbrauche ich etwa 30 Gramm Wolle.
Ein Farbabschnitt ist ganz knappe 2 cm hoch.

Edit 23.06.11, 17:02
Noch kann ich nicht absehen, wie viel Wolle ich letztendlich verbrauchen werde.
Ich habe zurzeit von jeder Farbe (39) je 3 Knäuel zur Verfügung.
Danke, liebe Biggi, für die Frage!

Wenn euch jetzt noch Fragen einfallen, dann immer her damit!
Ich werde diesen Post nach bestem Wissen und Gewissen immer wieder aktualisieren.

Eure
__kirstin

Beauty is where you find it :: Ein kleines Stück Alltag

Die wahre Lebensweisheit besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
{Pearl S. Buck}

beauty is where you find it - ALLTAG

Woche #8 von Frau Pimpis  Fotoaktion ist angebrochen – und ich kam wirklich ins Grübeln, was denn nun in meinem Allerweltsalltag das Alleralleralltäglichste ist? Letztlich habe ich mich hierfür entschieden: Ich bin ein Kaffeejunkie, Senseo ist mein Lebenssaft. Ganz wichtig ist Horst (mein iPhone), denn er holt mich in den Tag und er bringt mich zu Bett. Und ohne PC – sind wir mal ganz ehrlich – läuft in meinem Alltag eigentlich auch nichts mehr.

Noch mehr Alltägliches findet ihr hier.

Ich wünsche euch einen herrlichen Feiertag,
eure
__kirstin

Drei am Donnerstag N° 76

Huch! Da hätte ich sie beinahe vergessen – die Steinchen! Aber hier sind sie :)

Ich hab’ mir Gedanken gemacht (kommt schon mal vor *hüstel*) und bin zu dem Entschluss gekommen, dass 100 eine gute Zahl wäre, um die Steinchen in den See zu werfen.
Das dauert noch bis etwa Mitte/Ende des Jahres und ich hoffe, alle, die Spaß daran haben, bleiben so lange dabei. Auch hoffe ich, dass ihr Verständnis für meine Entscheidung habt.

Und bei den heutigen Steinchen dreht sich mal wieder alles ums Bloggen. Viel Spaß!

 

3 am Donnerstag

1. Was bedeutet dir dieses Blog (in dem du jetzt gerade schreibst)?

Hm… mein Blog ist inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Alltags, meines Lebens geworden. Natürlich gibt es – wenn auch selten – Tage, an denen ich nichts zu schreiben oder zu schauen habe. Das sind dann aber meistens die Tage, an denen der komplette PC ausgeschaltet ist. Mein Blog ist mir sehr wichtig, mein kleines virtuelles Reich. Monsters Castle eben. Sowohl Optik als auch Inhalt müssen mir gefallen, erst dann fühle ich mich mit ihm – in ihm – wohl.

2. Ist das Schreiben in deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?

Ich könnte fast sagen: alles zusammen. Wobei Last da ganz sicher nicht der richtige Ausdruck ist. Das Schreiben an sich geht ja meist ganz hurtig. Belastend ist für mich nur manchmal die Tatsache, dass mir viel zu viel Zeit zum Blogrunddrehen und Kommentieren fehlt. Wenn ich könnte wie ich wollte, wäre ich sicher täglich 25 Stunden bei euch unterwegs *ischwör*

3. Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, dein Blog zu löschen?

Ohweh! Ganz ehrlich? Darüber mag ich überhaupt nicht nachdenken.
Weil ich gar mir nicht vorstellen mag, jemals mein Hauptblog zu löschen.


Hier wird nicht mit Steinchen geworfen. Mitmachen ist jedoch ausdrücklich erwünscht! Kopiere dafür den Text und überschreibe meine mit deinen eigenen Antworten in deinem Blog.

Außerdem freue ich mich über Fragen, die ihr hier gerne mal sehen würdet!

Danke fürs Wiedermitmachen,
eure
kirstin

Mittwoch, 22. Juni 2011

Ferienbeginn :: Stau ist nur hinten blöd…

… vorne geht’s ;)

Da ist’s dann wohl egal, wann frau Feierabend macht. Heute wieder spät.
Zur Belohnung gab’s dafür lecker Kartoffelsalat vom Schwiegertiger.

Schwiegertigers Kartoffelsalat

Boah, ich sag’ euch: da könnt’ ich mich echt reinsetzen *leggaaa*

Morgen leg’ ich die Füße hoch. Oder hab’s zumindest vor. Freitag noch mal arbeiten -
und dann bricht die letzte Woche vor dem Sommerurlaub an *jippieh*
Grund zur Freude gab’s heute auch bei den Zeugnissen. Ich bin stolz auf meine Jungs :)

Ob Sommerferien oder noch nicht – ich wünsch’ euch allen eine tolle Zeit!

Eure
__kirstin

Dienstag, 21. Juni 2011

Ripple Blanket #2 :: Part 6 Hellgrüüün

So, ihr Lieben – wie versprochen – heute der erste grüne Teil der Ripple Blanket.
Jetzt muss sie erst mal ein Päuschen einlegen, weil ich gerade noch ein anderes Projekt an der Nadel habe und außerdem diesen Monat noch ein Paar 43er Socken fertig werden muss.

Ripple Blanket #2 Part 6 Hellgrün

Ach, und was meinen Post von gestern angeht, will ich nur anmerken, dass es nicht so ist, als würde ich mich nicht meinem Urlaub verdient fühlen. Ich mag nur das Gefühl, tatsächlich urlaubsreif zu sein. Ich gestehe: ich bin ein Stress-Junkie *schäm*, denn inzwischen habe ich auch gelernt, mir Auszeiten zu nehmen und Ruhezeiten auch (meistens) tatsächlich als solche zu nutzen.

Ripple Blanket #2 Part 6 Hellgrün (2)

Etwa 45 cm habe ich jetzt hoch gehäkelt. Im Vergleich zu 180 cm Breite ist das echt lachhaft. Noch kann ich nicht abschätzen, wie viele Farbsätze ich am Ende häkeln muss, ob es also tatsächlich bei dreien bleibt?

Rose von Mama

Ich werde mich jetzt mal an die Nadeln machen und wünsche euch allen
einen herrlich gemütlichen Dienstagabend.

Eure
__kirstin

Montag, 20. Juni 2011

Bloggeflüster :: Sonst so?

Evaluation (Evaluierung) bedeutet allgemein die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten. Dabei können Kontext, Struktur, Prozess und Ergebnis einbezogen werden. Es werden unterschiedliche Methoden und Theorien der Evaluation diskutiert und angewendet. Anwendungsbereiche sind etwa Bildung, Soziale Arbeit, Verwaltung, Wirtschaft oder Politikberatung.
Quelle: wikipedia.org

Evaluation bedeutet außerdem jede Menge Arbeit für mich und nicht unerhebliche Überstunden. Dazu wurde mir heute der Schreibtisch mit weiterer Arbeit regelrecht zugesch…üttet. Aber, hey! Genau das ist es, was ich brauche.

Ganz im Ernst: nicht mal zwei Wochen vor dem Sommerurlaub könnte ich mich im Büro regelrecht zerreißen, um wenigstens einen Großteil wegzuarbeiten. Haltet mich jetzt für blöd: aber genau so brauche ich das. Denn das gibt mir das Gefühl, meinen Urlaub verdient zu haben. Wie ist das bei euch so?

Ich ziehe mich jetzt mal aufs Sofa zurück, damit ich meiner Ripple wenigstens noch einen Farbton zufügen kann. Mein Mailsystem spinnt heute, deshalb bitte ich alle, die auf Antwort von mir warten, noch mal um Geduld. Technik: Fluch und Segen…

Ich herzdrück’ euch,
eure
kirstin

Sonntag, 19. Juni 2011

Sehnsucht :: Noch 3zehn Tage

Himmel (2)

Ich wünsche allen Nachteulen süße Träume und allen Frühaufstehern einen herrlichen Sonntag.

Liebste Grüße,
eure
__kirstin

Samstag, 18. Juni 2011

Ripple Blanket #2 :: Part 5 Gelb

Von Herzen danken möchte ich allen, die meinen ellenlangen Post von gestern mit Interesse gelesen und so ehrlich kommentiert haben.

Ripple Blanket #2 Part 5 gelb (2)

Heute geht es weiter mit der Ripple Blanket – inzwischen bin ich bei Gelb angelangt. Grün wird wohl etwas länger dauern, es sei denn, ich teile die Parts in hell und dunkel auf?

Ripple Blanket #2 Part 5 gelb

Langsam gewinnt die Ripple ein wenig an Farbe – was man von unserem Wochenendwetter nicht behaupten kann. Schade, denn wir haben Fest in Hähnlein. Ich bin zwar keine Teilnehmerin, aber meinen Männers gönne ich doch das Vergnügen.

Gleich kommt's Lieblingstantchen, mit der ich den Nachmittag verbringe, danach soll's weitergehen mit dem eMail-Abbau…

Bis später und habt einen herrlichen Samstag,
eure
__kirstin

Freitag, 17. Juni 2011

27.09.1999 :: Das ist mir wichtig – euch auch?

Heute las ich bei Frau Pimpi (die Dank ihrer enormen Leserzahl viele, viele Menschen erreichen kann) einen Post, der mir sehr am Herzen liegt – weil wir Betroffene sind. Organspende.

Es liegt ganz sicher nicht an mangelndem Interesse. Aber ganz ehrlich: Wie viele machen sich weitreichende Gedanken oder beschäftigen sich eingehend damit, wenn sie nicht selbst oder nahe Bekannte davon betroffen sind? Ich kann das verstehen. Auch verstehe ich die Angst vor einer Lebendspende – die doch überwiegend von Unwissenheit geschürt wird. Noch heute werde ich oftmals gefragt, welche Medikamente ich nun nähme? Ob ich nun zur Dialyse müsste? Wie groß die Einschränkungen nun bei mir sind? Das und noch viel mehr werde ich gefragt, wenn ich sage: Ich habe meine linke Niere gespendet.

Ich habe mich daher entschlossen, einen alten Post heraus zu kramen und hier und heute nochmals zu veröffentlichen.

Organspende (2)

Ich weiß gar nicht mehr, wann genau der Anruf von Jörgs Nephologen (Facharzt für Nierenerkrankungen) kam. Ich weiß nur, dass Herr Dr. Fischer mir zunächst riet, mich zu setzen. Dann bat er mich, mit Jörg alsbald seine Praxis aufzusuchen, um zu besprechen, welche Art der Dialyse (Blutreinigungs-verfahren, „Blutwäsche“) wir bevorzugen. Aha. Jetzt war es also soweit. Das, womit wir immer gerechnet, aber bislang erfolgreich ignoriert hatten. Jörg litt schon seit einigen Jahren an einer chronischen Niereninsuffizienz. Dabei handelt es sich um einen langsamen, über Monate oder Jahre voranschreitenden Verlust der Nierenfunktion. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff ‚chronisches Nierenversagen’ das Terminal- oder Endstadium einer chronischen Nierenkrankheit, das gekennzeichnet ist durch eine Nierenleistung von 15 % der Norm oder darunter und die Notwendigkeit einer Nierenersatz-therapie in Form von Dialyse oder Nierentransplantation. Nach dem Gespräch entschieden wir gemeinsam für die Hämodialyse. Durch die Hämodialyse (der künstlichen Blutwäsche) soll das Blut des Patienten von Stoffwechselprodukten und Wasser gereinigt werden. Dazu wird es über ein Schlauchsystem in den Dialysator geleitet und dort über Filtrations- und Austauschprozesse gewaschen. Anschließend gelangt es wieder in den Körper des Patienten zurück. Damit die Blutwäsche effektiv stattfinden kann und der Patient nicht zu häufig und zu lange dialysiert wird, sollten etwa 250-350 ml Blut pro Minute durch den Dialysator geleitet werden. Die natürlichen Blutgefäße des Menschen sind jedoch nicht geeignet, solche Blutmengen auf unkomplizierte Weise zugänglich zu machen. In den Venen, die direkt unter der Haut liegen und daher gut zu punktieren sind, ist der Blutfluss nicht ausreichend. Die Arterien dagegen liegen zum einen in der Tiefe verborgen und sind deshalb schwieriger zu finden. Zum anderen ist eine Punktion der Arterien sehr schmerzhaft. Deshalb muss für eine dauerhafte Hämodialyse operativ ein spezieller Gefäßzugang geschaffen werden, ein so genannter Shunt (engl.: Nebenschluss, Parallelleitung). Diesen Shunt bekam Jörg nur wenige Wochen später gelegt. Man machte uns Hoffnung, dass nach der Shuntlegung noch gut ein halbes Jahr ins Land gehen könne, bis der Kreatinin (ein harnwichtiges Stoffwechselprodukt und ein wichtiger Parameter in der Labormedizin) ein Wert erreicht hat, der die Dialyse unumgänglich macht. So viel Glück hatte Jörg jedoch nicht. Am 9. April 1999 musste sich mein Mann seiner ersten Hämodialyse unterziehen. Und genau zu diesem Zeitpunkt starteten auch die ersten Untersuchungen an. Viel früher als mein Mann hatte ich mich bereits mit dem Thema Lebendspende auseinandergesetzt. Meine Schwiegereltern kamen aus gesundheitlichen Gründen nicht infrage. Jörgs Bruder erklärte sich zwar zunächst bereit, revidierte seine Zustimmung jedoch auf ausdrücklichen Wunsch seiner Frau. Unsere Jungs, Dennis und Christopher, waren zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein und zwei Jahre – und Jörg lehnte meinen Wunsch nach einer Lebendspende kategorisch ab. Aber ich kann ja doch sehr stur sein ;o) Die mit einer Lebenspende verbundenen Risiken hatte ich bereits mit Jörgs Nephrologen besprochen. Ich war bei guter Gesundheit, sowohl physisch als auch psychisch. Und ich empfand es damals wie heute als eine Selbstverständlichkeit. Jörg war mein Mann und der Vater meiner Kinder. Ein kleiner Funken Egoismus spielte natürlich aus den vorgenannten Gründen ebenfalls eine Rolle. Ich wollte mit meinem Mann noch gemeinsame viele Jahre verbringen und meinen Kindern einen gesunden, aktiven Vater bewahren. Nachdem die ersten Gesundheitschecks von der uns betreuenden nephrologischen Praxis abgeschlossen und die Ergebnisse an das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation weitergeleitet worden waren, willigte auch endlich mein Mann (wenn auch zähneknirschend) zur Spende ein. Wir waren damals in der Uniklinik Frankfurt, die die Operation durchführte, das erste Ehepaar – also nicht blutsverwandt -, welches lebendtransplantiert werden sollte. Die nun folgenden Untersuchungen zogen sich ein weiteres halbes Jahr, und ein Fehler beim Zuckertest im klinikeigenen Labor hätte beinahe das Aus bedeutet. Immerhin lag es im Ermessen des damals behandelnden Professors, die Transplantation durchzuführen. All’ unsere Hoffnungen lagen auf diesem notwendigen Eingriff. Dieses Zögern brachte mich nun derart in Rage, dass ich den Professor in Grund und Boden schimpfte. Letztendlich gab es mehr Übereinstimmungen bei den Werten meines Mannes und mir als üblicherweise bei Geschwistern. Diese Operation war gottgewollt! Davon bin ich noch heute überzeugt. Überzeugt hat den Professor wohl auch das Ergebnis des psychologischen Gutachtens, welches über mich erstellt wurde, um Gewissheit zu haben, dass die Spende völlig freiwillig und bewusst erfolgt.

Frühmorgens am 27. September 1999 begann das OP-Team mit der Organverpflanzung. Da die linke Niere entnommen wurde, lag ich auf meiner rechten Seite auf dem OP-Tisch. Jörgs Kalium war (offensichtlich wegen der Aufregung) stark angestiegen, sodass er vor dem Eingriff noch einmal zwei Stunden dialysiert wurde. Für mich bedeutete das lediglich eine verlängerte Narkose. Doch dann konnte es weitergehen. Mit einem Zwölf-Zentimeter-Schnitt entlang des Rippenbogens legte der Operateur die Niere frei. Nachdem die Verbindung zu Harnleiter, Nierenvene und Nierenarterie durchtrennt war, wurde das Organ entnommen, mit Konservierungslösung durchspült (bei der Verpflanzung muss die Niere blutleer sein). Der Schnitt wurde vernäht. Nach etwa zwei Stunden hatte ich den Eingriff überstanden. Etwa eineinhalb Stunden später wurde meine Niere auf Eis in den Nachbar-OP gebracht. Dort nahm ein anderes Team die eigentliche Verpflanzung vor. Jörg lag rücklings auf dem OP-Tisch. Der Unterbauch war geöffnet. Da sich keine Zysten gebildet hatten, konnten die nicht mehr und die nur noch sehr gering funktionierende Niere in seinem Körper bleiben. Das Transplantat wurde an Beckenvene, Beckenarterie und Blase genäht. Dass Jörgs neue Niere funktioniert, konnten Ober-, Assistenzarzt und OP-Schwester sehen, bevor der Schnitt nach ebenfalls zwei Stunden vernäht wurde. Möglich wäre auch gewesen, dass das neue Organ tagelang nicht "angesprungen" oder abgestoßen worden wäre. Dies war bei uns jedoch und Gott sei Dank nicht der Fall. Die Niere funktionierte einwandfrei und wesentlich besser als wir es uns überhaupt erhoffen konnten.

Für mich als Spenderin änderte sich eigentlich gar nichts. Eine kleine Narbe erinnert an die OP, ich bin jedoch völlig frei von Beschwerden und auf keinerlei Medikamente angewiesen. Für meinen Mann änderte sich jedoch viel. Er bekam wieder das Gewicht, welches er durch die Dialyse rapide verloren hatte und wirkte nicht mehr so zerbrechlich. Auch war er nicht mehr ständig müde, wie noch vor der Operation. Statt dreimal pro Woche vier Stunden Dialyse muss er nur noch einmal pro Monat zur Blut- und Urinuntersuchung. Die Anzahl und Dosis der einzunehmenden Tabletten hat sich schon nach kurzer Zeit drastisch verringert. Jörgs Körper hat das Organ besser angenommen als von allen erwartet. Sein Kreatininwert lag zeitweise bei 1,1. Das entspricht den Werten eines gesunden Menschen! Ganz auf Tabletten wird Jörg jedoch nie verzichten können. Durch die Medikamente werden die körpereigenen Abwehrkräfte minimiert, damit der Körper die fremde Niere nicht abstößt. Das kann auch jetzt noch passieren. Aber diese Gefahr wird von Jahr zu Jahr geringer. Einen Schreckmoment hatten wir kurz vor Weihnachten 2008. Mehr als neun Jahre nach der Transplantation traten Abstoßungsreaktionen auf, vermutlich ausgelöst durch einen unbekannten Virus. Die Abstoßung wurde rechtzeitig erkannt und behandelt.

Die Chancen, eine neue Niere viele Jahre zu behalten, stehen inzwischen gut: Stammt das Organ von einem Lebendspender, funktioniert es laut Statistik bei 85 von 100 Empfängern auch nach fünf Jahren noch. Ist der Spender ein Hirntoter, arbeitet die Niere nach dieser Zeit bei 75 bis 80 Patienten. Das hängt damit zusammen, dass bei der Lebendtransplantation die Patienten vorbehandelt werden können und Transport- sowie lange Kühlzeit für das Organ wegfallen. Die Niere eines Lebendspenders kann, wenn alles gut läuft, etwa 20 Jahre im Körper des Empfängers bleiben, die Niere eines Hirntoten dagegen nur etwa zehn Jahre. Auf der Liste des Transplantationszentrums stehen jährlich rund 300 Dialysepatienten. Im Durchschnitt müssen sie sechs Jahre auf eine neue Niere warten. Leider ist die Spendenbereitschaft vieler Menschen – wohl auch aus Unwissenheit oder weil sie oder ihr nahes Umfeld nicht betroffen ist - nicht sonderlich groß…

Ich möchte mit diesem Post niemanden bekehren. Nur Anreiz geben, sich mit dem Thema "Organspende" einmal etwas näher auseinander zu setzen. Und selbst wenn man sich nicht zu dem Schritt einer Lebendspende entschließen kann, so wäre doch zu überdenken, einer Organspende dann zuzustimmen, wenn zwar nicht mehr das eigene, dafür aber ein anderes Leben gerettet werden kann.

Organspende

Hier seht ihr die Narbe, als eine Vene und eine Arterie zusammengenäht wurden, damit für die Hämodialyse mehr Druck in den Adern ist. Wie eine Wurst (auf dem Bild leider schlecht zu erkennen) zieht sie sich vom Handgelenk bis zur Armbeuge. Dialyse bedeutet immer eine Einbuße der Lebensqualität, die man niemandem und auch sich selbst nicht wünscht. Deshalb sollte helfen, wer helfen kann… 

Einen Ausweis kann man sich übrigens hier herunterladen.

Gib mir die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Die Gelassenheit zu ertragen, was ich nicht ändern kann.
Und das Wissen zwischen beiden zu unterscheiden.
{Verfasser unbekannt}

Wir haben geändert, was wir ändern konnten. Und wir sind froh über jeden Schritt, den wir in diese Richtung gegangen sind.

Danke für euer Interesse und eure Aufmerksamkeit,
eure
__kirstin