Mittwoch, 30. September 2009

ღ Post von der Strickliese ღ

Inken (2)

Das ist der kleine Scheißer. Kein Scherz, das kaffeesüchtige Kerlchen mit den chronisch brennenden Augen heißt wirklich so! Und ich hab’ mich sofort in ihn verliebt. Deshalb hat ihn die liebe Inken auch auf die Reise zu mir geschickt. Der kleine Scheißer und ich sind jetzt schon gaaanz dicke Freunde :o)

Inken 

Fehlen durften da natürlich auch nicht die Flower Power Häkelblümchen, von denen ich gar nicht genug bekommen kann.

Ein weiteres Bild muss ich euch schuldig bleiben, denn darauf wäre das Geburtstagsgeschenk (ist zwar erst im Januar, aber …) für eine ganz besondere junge Dame zu sehen. Und da ihre Mama (leider immer noch !!! ohne eigenes Blog) öfter mal hier rein schaut …

Dir, liebe Inken, will ich ein ganz besonders dickes Dankeschön für die zauberhafte Zugabe sagen! Die Flower Power Häkelblumenkette werde ich in Ehren halten! Dickes Knutscherle für dich!

Zu erhalten sind all’ diese wundervollen Unikate in Inkens DaWanda-Shop.
Da müsst ihr unbedingt mal stöbern!

ღ Green Greeting ღ

geburtstagsgru%25c3%259f cool Pictures, Images and Photos

ღ Weiblich, ledig, untot ღ

Weiblich, ledig, untot von Mary Janice Davidson.

Elizabeth Taylor, aus Verwechslungsgefahr Betsy genannt, ist eine lebensfrohe, nach Designerschuhen verrückte Frau. Bei dem Versuch ihre Katze in die Wohnung zu holen, wird sie von einem Auto erfasst und stirbt. Einige Zeit später erwacht sie in einem pink ausgelegten Sarg, mit Billigschuhen an den Füßen und bleich im Gesicht. Schnell merkt sie, dass sie gar nicht tot, sondern sehr zu ihrem Missfallen, zu einem Vampir mutiert ist. Alle Versuche sich selbst umzubringen scheitern, ein Priester überzeugt sie schließlich davon es nicht weiter zu versuchen, da sie allem Anschein nach ihre Seele noch besitzt. Betsy versucht ihr Leben weiterzuleben wie zuvor, doch das erweist sich als gar nicht so einfach: Ein Teil der Vampirwelt sieht eine Königin in ihr- doch der andere Teil, der dem Vampirmeister hörig ist, möchte sie loswerden.
Betsy ist eine 30jährige Frau, die sehr sarkastisch, vorlaut, schlagfertig und direkt ist, des weiteren hat sie einen leichten Hang zu Schimpfwörtern die man ihr aber einfach nicht übel nehmen kann da man sie 1. ins Herz schließt und 2. in ihrer besonderen Situation auch Kraftausdrücke mal erlaubt sein sollten. Neben Betsy sind auch weitere Personen von äußerster Wichtigkeit: Ihre beste Freundin Jessica rettet Betsys geliebte Schuhe und unterstützt sie in ihrem Vampirleben. Marc ist ein junger Arzt, den Betsy vor einem Selbstmord rettet. Bei seiner ersten Begegnung mit Sinclair erinnert sein Verhalten an ein schwärmendes Schulmädchen. Sinclair ist ein gutaussehender Vampir, der eine Vorliebe für kurvenreiche, sinnliche Frauen hat und Betsy auf seine Seite ziehen möchte. Tina, ist eine niedlich aussehende, lesbische Vampirin, die Sinclair zu dem machte was er heute ist, und unterstützt ihre Königin Betsy wo sie nur kann.
All diese Charaktere tragen dazu bei, den Charme des (Hör-)Buches zu unterstreichen.
Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, was ich sehr begrüße. Die Gedankengänge und lustige Anmerkungen der Protagonistin sind wunderbar erfrischend, bissig und voller Humor, dies hätte ich ungern verpasst.
Die Autorin benutzt verschiedene Stilmittel was das schreiben der Sätze angeht. Ganz kurze, knappe Sätze verleihen dem Buch eine gewisse Denkschärfe der Protagonistin. Insgesamt ist der Schreibstil flüssig, schnell, unterhaltsam und humorlastig.
Die Liebe bekommt in dem Buch nicht den höchsten Stellenwert, allerdings finde ich den Anteil genau richtig, es wird soviel im Buch geboten, dass man große Romantik nicht wirklich vermisst. Erotik ist im Buch durchaus vorhanden und diese ist sehr außergewöhnlich und interessant.
Ich vermute, dass die Autorin eine große Gabe an Fantasie hat, da mir einige Facetten über ihrer erschaffenen Vampire neu waren und mit überaus gut gefallen haben.
Ich kaufte mir dieses Buch, um die Wartezeit beim Kieferchirurgen zu verkürzen und hatte es bereits innerhalb weniger Stunden verschlungen. Ebenso die folgenden Teile, die ich über den Onlineshop meines Vertrauens innerhalb 24 Stunden orderte. Ich bin ein außerordentlicher Liebhaber von allem, was mit Vampiren zu tun hat. Hier war ich begeistert, denn viele Facetten der von M. J. Davidson erschaffenen Vampire waren mir neu und haben mir außerordentlich gut gefallen. Meine Begeisterung für Betsy & Co. geht sogar so weit, dass ich zusätzlich die Hörbücher besitze. Gelesen von Nana Spier. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sich Nana jedoch schnell in die Story ein und überzeugt mit emotionaler Ausdruckskraft und Vielseitigkeit in Stimme und Sprache. Einfach herrlich!

HB Weiblich, ledig, untot

Betsy ist ein großes, blondes Ami-Girl. Sie hat ein loses Mundwerk, ist chronisch pleite, weil sie einen Schuhtick hat, und wegen zu hoher Ansprüche ist sie auch noch sexuell unausgelastet. Eines Morgens wacht Betsy auf - und ist tot. Beziehungsweise: untot. Trash? Aber hallo! Sympathie für billige Witze und literarischen Sondermüll ist neben Interessenüberschneidung (Schuhe, Sex, Vampire) also Pflicht. Dann ist's aber höllisch lustig.

Diesem Hörbuch verleihe ich ohne Zögern stars-5-0__V46895037_

ღ Kann dein Hund das auch? ღ


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Wir üben noch *lach*

ღ abc Projekt 20. Woche Tag 3 – T … wie Tigerauge ღ

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Tigerauge ist eine Varietät von Quarz, die durch eine Pseudomorphose nach Krokydolith entsteht. Dieser Schmuckstein ist gelb- bis rotbraun. Das Tigerauge ist das Verwitterungsprodukt der bläulichen Quarzvarietät mit dem Namen Falkenauge. Honigfarbene Tigeraugen werden manchmal als Imitate des als wertvoller eingestuften Edelsteins Chrysoberyll verwendet.

Im Tigerauge sind feine Fasern aus Hornblende parallel ausgerichtet. Diese Fasern erzeugen den besonderen Lichteffekt (Chatoyance).

Tigerauge wird vor allem in Südafrika und Westaustralien abgebaut, daneben auch in den USA, in Kanada, Namibia, Indien und Myanmar.

Im Mittelalter dachte man, dass das Tragen eines Tigerauges vor dem bösen Blick und Verhexungen schützt. Zum Schutz vor Gefahren sollen die Kreuzritter und frühen Entdecker es stets bei sich getragen haben.

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Quelle: Wikipedia

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Dienstag, 29. September 2009

ღ Ohne Worte ღ





ღ Ich wollte mal wieder DANKE sagen ღ


DANKE für die vielen, lieben Glückwünsche zum gestrigen Geburtstagspost. Der Geburtstagsteenie hat sich sehr darüber gefreut! Luca ist übrigens nicht nur der coolste Junge, den ich kenne. Er ist auch der Sohn meiner weltbesten Freundin (immer noch ohne eigenes Blog). Dies zur Info, damit hier keine Verwirrungen mehr entstehen.

DANKE vor allem aber für eure lieben und aufrichtigen Worte und ehrlich interessierten Kommentare zum Post vom 27. September. Ich war unendlich erleichtert und habe mich wahnsinnig gefreut, zu lesen, wie viele doch im Besitz eines Organspendeausweises sind. Es war mich wichtig, zu zeigen, wie einfach es sein kann und dass niemand Angst oder Scheu vor einer Lebendspende zu haben braucht. Ich bin dankbar, dass ihr das auch so verstanden habt.

Habt alle noch einen wundervollen Tag ♥



ღ abc Projekt 20. Woche Tag 2 – T … wie Tulpe ღ

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Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae) mit etwa 150 Arten und zahlreichen Hybriden.

Tulpen sind ausdauernde, krautige Pflanzen, sie erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Oft bilden die Zwiebeln Stolonen. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigten Stängel befindet sich der untere Teil im Boden. Die meisten Laubblätter sind grundständig. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständigen, ungestielten Laubblätter sind einfach und breit-linealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt.

Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Es sind zwei Kreise freier Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die Blütenhüllblätter der beiden Kreise mehr oder weniger verschieden geformt sind. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind entweder gleich oder die des inneren Kreises sind länger. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit vielen Samenanlagen. Der säulenförmige oder sehr kurze bis fehlende Griffel endet in einer dreilappigen Narbe.

Es wird eine walzen- bis spindelförmige, dreiflügelige, ledrige, dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.

Die gelegentlich zu sehenden gestreiften oder gefleckten Blüten gehen häufig auf ein Mosaik-Virus zurück. Allerdings existieren auch etliche Sorten (z. Bsp. Insulinde, Zomerschoon), deren gestreifte Blüten nicht auf eine Vireninfektion zurückzuführen sind.

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Quelle: Wikipedia

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Montag, 28. September 2009

ღ Happy Birthday, Luca ღ

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Dem coolsten Jungen, den ich kenne,
alles Liebe zum 14. Geburtstag ♥

ღ abc Projekt 20. Woche Tag 1 – T … wie Teddyhamster ღ

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Teddyhamster werden gerne als die „langhaarigen Goldhamster“ bezeichnet, da sie ihrem Artverwandten relativ ähneln. Wie der Goldhamster auch stammt der Teddyhamster aus Syrien und kann durch die in den letzten Jahren vermehrt statt gefundenen Züchtungen nahezu jede Fellfarbe haben.

Unverkennbar sind bei dieser Hamsterart die langen Fellhaare, welche sich vor allem am Hinterteil des Teddyhamsters ansammeln. Durch sein längeres Fell benötigt der Teddyhamster auch eine bessere Pflege als andere Hamster. Für den kleinen Teddyhamster ist es deswegen wichtig, dass sich im Käfig eine Schale mit Badesand befindet, wo er seine Fellpflege betreiben kann. Auch in der Größe unterscheiden sich Teddyhamster nicht unwesentlich von Goldhamstern. Im Durchschnitt sind diese Hamster bis zu 13 Zentimeter groß, wenn sie ausgewachsen sind.

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Quelle: hamster-infos.de

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Sonntag, 27. September 2009

ღ Ich war mal wieder wolllüstig ღ

Baktus Japonica Rainbow (2)

An diesem Virus komme ich inzwischen nicht mehr vorbei: Baktus.
Ich hab’ ihn auf sooo vielen Blogs gesehen und mich auch endlich mal ran gewagt.
Und weil er so schön einfach ist (dat Krümelmonster ist ja eigentlich ein Strickanleitungslegastheniker *hust*), hab’ ich gleich noch mal Wolle geordert.

Baktus Japonica Rainbow

Seide und Lambswool fühlen sich einfach herrlich an und am liebsten würde ich gleich drauf los stricken. Allerdings habe ich gerade noch einen anderen Baktus auf den Nadeln. Und das Blütentuch will ja auch mal wachsen.
Naja … und dann sind da noch ein paar Socken, die mich schon ganz traurig anschauen ob meiner schmächlichen Vernachlässigung.

TS Winterpistazien (2)

Durch Regina bin ich auch noch auf dieses Strängelchen gekommen. Die Farbkombi von der 1.000schönen Winterpistazie ist so richtig mein Geschmack.

TS Winterpistazien

Na, und alleine konnte ich die unschuldige Lambswool ja schließlich nicht reisen lassen, oder?

Knitpics

Und damit den Wöllekens unterwegs auch nichts passiert , habe ich sie noch bewaffnet *lach*

♥ 27. September 1999 ♥

Ich weiß gar nicht mehr, wann genau der Anruf von Jörgs Nephologen (Facharzt für Nierenerkrankungen) kam. Ich weiß nur, dass Herr Dr. Fischer mir zunächst riet, mich zu setzen. Dann bat er mich, mit Jörg alsbald seine Praxis aufzusuchen, um zu besprechen, welche Art der Dialyse (Blutreinigungsverfahren, „Blutwäsche“) wir bevorzugen. Aha. Jetzt war es also soweit. Das, womit wir immer gerechnet, aber bislang erfolgreich ignoriert hatten. Jörg litt schon seit einigen Jahren an einer chronischen Niereninsuffizienz. Dabei handelt es sich um einen langsamen, über Monate oder Jahre voranschreitenden Verlust der Nierenfunktion. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff ‚chronisches Nierenversagen’ das Terminal- oder Endstadium einer chronischen Nierenkrankheit, das gekennzeichnet ist durch eine Nierenleistung von 15 % der Norm oder darunter und die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie in Form von Dialyse oder Nierentransplantation. Nach dem Gespräch entschieden wir gemeinsam für die Hämodialyse. Durch die Hämodialyse (der künstlichen Blutwäsche) soll das Blut des Patienten von Stoffwechselprodukten und Wasser gereinigt werden. Dazu wird es über ein Schlauchsystem in den Dialysator geleitet und dort über Filtrations- und Austauschprozesse gewaschen. Anschließend gelangt es wieder in den Körper des Patienten zurück. Damit die Blutwäsche effektiv stattfinden kann und der Patient nicht zu häufig und zu lange dialysiert wird, sollten etwa 250-350 ml Blut pro Minute durch den Dialysator geleitet werden. Die natürlichen Blutgefäße des Menschen sind jedoch nicht geeignet, solche Blutmengen auf unkomplizierte Weise zugänglich zu machen. In den Venen, die direkt unter der Haut liegen und daher gut zu punktieren sind, ist der Blutfluss nicht ausreichend. Die Arterien dagegen liegen zum einen in der Tiefe verborgen und sind deshalb schwieriger zu finden. Zum anderen ist eine Punktion der Arterien sehr schmerzhaft. Deshalb muss für eine dauerhafte Hämodialyse operativ ein spezieller Gefäßzugang geschaffen werden, ein so genannter Shunt (engl.: Nebenschluss, Parallelleitung). Diesen Shunt bekam Jörg nur wenige Wochen später gelegt. Man machte uns Hoffnung, dass nach der Shuntlegung noch gut ein halbes Jahr ins Land gehen könne, bis der Kreatinin (ein harnwichtiges Stoffwechselprodukt und ein wichtiger Parameter in der Labormedizin) ein Wert erreicht hat, der die Dialyse unumgänglich macht. So viel Glück hatte Jörg jedoch nicht. Am 9. April 1999 musste sich mein Mann seiner ersten Hämodialyse unterziehen. Und genau zu diesem Zeitpunkt starteten auch die ersten Untersuchungen an. Viel früher als mein Mann hatte ich mich bereits mit dem Thema Lebendspende auseinandergesetzt. Meine Schwiegereltern kamen aus gesundheitlichen Gründen nicht infrage. Jörgs Bruder erklärte sich zwar zunächst bereit, revidierte seine Zustimmung jedoch auf ausdrücklichen Wunsch seiner Frau. Unsere Jungs, Dennis und Christopher, waren zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein und zwei Jahre – und Jörg lehnte meinen Wunsch nach einer Lebendspende kategorisch ab. Aber ich kann ja doch sehr stur sein ;o) Die mit einer Lebenspende verbundenen Risiken hatte ich bereits mit Jörgs Nephrologen besprochen. Ich war bei guter Gesundheit, sowohl physisch als auch psychisch. Und ich empfand es damals wie heute als eine Selbstverständlichkeit. Jörg war mein Mann und der Vater meiner Kinder. Ein kleiner Funken Egoismus spielte natürlich aus den vorgenannten Gründen ebenfalls eine Rolle. Ich wollte mit meinem Mann noch gemeinsame viele Jahre verbringen und meinen Kindern einen gesunden, aktiven Vater bewahren. Nachdem die ersten Gesundheitschecks von der uns betreuenden nephrologischen Praxis abgeschlossen und die Ergebnisse an das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation weitergeleitet worden waren, willigte auch endlich mein Mann (wenn auch zähneknirschend) zur Spende ein. Wir waren damals in der Uniklinik Frankfurt, die die Operation durchführte, das erste Ehepaar – also nicht blutsverwandt -, welches lebendtransplantiert werden sollte. Die nun folgenden Untersuchungen zogen sich ein weiteres halbes Jahr, und ein Fehler beim Zuckertest im klinikeigenen Labor hätte beinahe das Aus bedeutet. Immerhin lag es im Ermessen des damals behandelnden Professors, die Transplantation durchzuführen. All’ unsere Hoffnungen lagen auf diesem notwendigen Eingriff. Dieses Zögern brachte mich nun derart in Rage, dass ich den Professor in Grund und Boden schimpfte. Letztendlich gab es mehr Übereinstimmungen bei den Werten meines Mannes und mir als üblicherweise bei Geschwistern. Diese Operation war gottgewollt! Davon bin ich noch heute überzeugt. Überzeugt hat den Professor wohl auch das Ergebnis des psychologischen Gutachtens, welches über mich erstellt wurde, um Gewissheit zu haben, dass die Spende völlig freiwillig und bewusst erfolgt.

Frühmorgens am 27. September 1999 begann das OP-Team mit der Organverpflanzung. Da die linke Niere entnommen wurde, lag ich auf meiner rechten Seite auf dem OP-Tisch. Jörgs Kalium war (offensichtlich wegen der Aufregung) stark angestiegen, sodass er vor dem Eingriff noch einmal zwei Stunden dialysiert wurde. Für mich bedeutete das lediglich eine verlängerte Narkose. Doch dann konnte es weitergehen. Mit einem Zwölf-Zentimeter-Schnitt entlang des Rippenbogens legte der Operateur die Niere frei. Nachdem die Verbindung zu Harnleiter, Nierenvene und Nierenarterie durchtrennt war, wurde das Organ entnommen, mit Konservierungslösung durchspült (bei der Verpflanzung muss die Niere blutleer sein). Der Schnitt wurde vernäht. Nach etwa zwei Stunden hatte ich den Eingriff überstanden. Etwa eineinhalb Stunden später wurde meine Niere auf Eis in den Nachbar-OP gebracht. Dort nahm ein anderes Team die eigentliche Verpflanzung vor. Jörg lag rücklings auf dem OP-Tisch. Der Unterbauch war geöffnet. Da sich keine Zysten gebildet hatten, konnten die nicht mehr und die nur noch sehr gering funktionierende Niere in seinem Körper bleiben. Das Transplantat wurde an Beckenvene, Beckenarterie und Blase genäht. Dass Jörgs neue Niere funktioniert, konnten Ober-, Assistenzarzt und OP-Schwester sehen, bevor der Schnitt nach ebenfalls zwei Stunden vernäht wurde. Möglich wäre auch gewesen, dass das neue Organ tagelang nicht "angesprungen" oder abgestoßen worden wäre. Dies war bei uns jedoch und Gott sei Dank nicht der Fall. Die Niere funktionierte einwandfrei und wesentlich besser als wir es uns überhaupt erhoffen konnten.

Für mich als Spenderin änderte sich eigentlich gar nichts. Eine kleine Narbe erinnert an die OP, ich bin jedoch völlig frei von Beschwerden und auf keinerlei Medikamente angewiesen. Für meinen Mann änderte sich jedoch viel. Er bekam wieder das Gewicht, welches er durch die Dialyse rapide verloren hatte und wirkte nicht mehr so zerbrechlich. Auch war er nicht mehr ständig müde, wie noch vor der Operation. Statt dreimal pro Woche vier Stunden Dialyse muss er nur noch einmal pro Monat zur Blut- und Urinuntersuchung. Die Anzahl und Dosis der einzunehmenden Tabletten hat sich schon nach kurzer Zeit drastisch verringert. Jörgs Körper hat das Organ besser angenommen als von allen erwartet. Sein Kreatininwert lag zeitweise bei 1,1. Das entspricht den Werten eines gesunden Menschen! Ganz auf Tabletten wird Jörg jedoch nie verzichten können. Durch die Medikamente werden die körpereigenen Abwehrkräfte minimiert, damit der Körper die fremde Niere nicht abstößt. Das kann auch jetzt noch passieren. Aber diese Gefahr wird von Jahr zu Jahr geringer. Einen Schreckmoment hatten wir kurz vor Weihnachten 2008. Mehr als neun Jahre nach der Transplantation traten Abstoßungsreaktionen auf, vermutlich ausgelöst durch einen unbekannten Virus. Die Abstoßung wurde rechtzeitig erkannt und behandelt.

Die Chancen, eine neue Niere viele Jahre zu behalten, stehen inzwischen gut: Stammt das Organ von einem Lebendspender, funktioniert es laut Statistik bei 85 von 100 Empfängern auch nach fünf Jahren noch. Ist der Spender ein Hirntoter, arbeitet die Niere nach dieser Zeit bei 75 bis 80 Patienten. Das hängt damit zusammen, dass bei der Lebendtransplantation die Patienten vorbehandelt werden können und Transport- sowie lange Kühlzeit für das Organ wegfallen. Die Niere eines Lebendspenders kann, wenn alles gut läuft, etwa 20 Jahre im Körper des Empfängers bleiben, die Niere eines Hirntoten dagegen nur etwa zehn Jahre. Auf der Liste des Transplantationszentrums stehen jährlich rund 300 Dialysepatienten. Im Durchschnitt müssen sie sechs Jahre auf eine neue Niere warten. Leider ist die Spendenbereitschaft vieler Menschen – wohl auch aus Unwissenheit oder weil sie oder ihr nahes Umfeld nicht betroffen ist - nicht sonderlich groß…

Ich möchte mit diesem Post niemanden bekehren. Nur Anreiz geben, sich mit dem Thema „Organspende“ vielleicht einmal etwas näher auseinander zu setzen…

Gib mir die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Die Gelassenheit zu ertragen, was ich nicht ändern kann. Und das Wissen zwischen beiden zu unterscheiden.
(Verfasser unbekannt)

Wir haben geändert, was wir ändern konnten. Und wir sind froh über jeden Schritt, den wir in diese Richtung gegangen sind.

♥ abc Projekt 19. Woche Tag 7 – S … wie Scarlett O’Hara ♥

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Scarlett O'Hara ist die Protagonistin aus Margaret Mitchells Roman „Vom Winde verweht“ und dessen Verfilmung sowie aus Alexandra Ripleys Fortsetzungsroman Scarlett (Roman).

Ich denke, hier wurde das Profil der Zicke feingeschliffen.
Im übrigen liebe ich Vom Winde verweht

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Quelle: Wikipedia

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Samstag, 26. September 2009

ღ Nicht nach meinem Geschmack ღ

Babysocken sind – wenn’s nach mir geht – eigentlich immer rosa oder hellblau oder richtig schön knallebunt.

Aber überhauptgarniemalsnicht so:

Babysocken SoWo 1347 (2)

Die SoWo 1347 aus der Schönfärberei ist ein schöner Strang – ich finde, jedoch eher was für “erwachsenere” Füße.

Babysocken SoWo 1347

Die Söckchen wurden jedoch genau so gewünscht, also hab’ ich sie genau so gestrickt.

Babysocken SoWo 1347 (3)

Im übrigen ist das auch wieder Größe 15/16, damit man sie bequem über einen Strampler ziehen kann.

ღ Wonnis Pflegestelle ღ

Wonnis Pflegestelle

Nach der traurigen Gewissheit, dass Chip HD hat und deswegen nicht ausreisen darf, fand Howie bei Wonni ein wunderbares Übergangszuhause. Sicher wissen das die meisten von euch bereits.

Howie Sofa

Wonnies Engagement für die Zypernhunde ist einfach grandios und schlichtweg bewundernswert.
Deshalb möchte ich – selbst wenn ihn viele schon kennen – auch noch mal auf ihr neues Blog hinweisen:

Wonnis Pflegestelle.

Hier könnt ihr, liebevoll bebildert und aufregend geschildert, alles über aktuell zu vermittelnde Hunde erfahren. Schaut bitte rein, ja? Ich hoffe so sehr, dass sich viele Menschen melden, die Zeit und Platz und vor allem ein großes Herz für die süßen Schnauzen finden ღ

♥ abc Projekt 19. Woche Tag 6 – S … wie Stricken ♥

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Stricken ist die Herstellung von Maschen mit Hilfe eines Fadens sowie zweier oder mehrerer Nadeln. Gestricke sind im Vergleich mit Geweben schwerer und durchsichtiger. Dafür sind sie besser drapierbar, sie passen sich Körperformen einfach an.

Als Material verwendet man Handstrickgarn, das z. B. aus Seide, Wolle, Baumwolle, Viskose oder Polyacryl bestehen kann. Die Nadeln werden aus Stahl, (Bambus-) Holz, Kunststoff oder Carbonfasern angefertigt, sind 15 bis 50 cm lang, überall gleich stark (2–20 mm) und an den Enden etwas zugespitzt. Wenn man mit zwei Nadeln strickt, so sind diese an einem Ende mit einem Maschenstopper versehen, damit die Maschen nicht abgleiten können. Auf die eine Nadel werden durch Knüpfen Maschen aufgelegt; diese Nadel nimmt man in die linke Hand und legt den an der letzten Masche hängenden Faden über den Zeigefinger um die anderen Finger; mit der von der rechten Hand gehaltenen zweiten Nadel sticht man in die erste Masche, fasst mit der Nadel den straff angezogenen Faden, zieht ihn durch die Masche hindurch und lässt diese von der Nadel heruntergleiten. Da der Faden ohne Unterbrechung fortläuft, sind alle Maschen miteinander verbunden. Die Haltung der Stricknadeln unterscheidet sich zwischen den Ländern, d. h. sie ist z. B. in Deutschland anders als in Italien. Die Bilder zeigen das Vorgehen bei „englischer“ Strickweise (gebräuchlich im angelsächsischen Raum, teilweise auch in den Niederlanden und Frankreich), bei der der Faden mit der rechten Hand geführt wird. Bei „kontinentaler“ Strickweise, die im deutschsprachigen Raum gebräuchlicher ist, wird der Faden mit der linken Hand geführt und mit der rechten Nadel durch die vorhandene Masche durchgeholt.

Nich’ wahr, Schätzelein? Weisse Bescheid!

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Quelle: Wikipedia

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Freitag, 25. September 2009

♥ Ganz schön viel Holz vor der Hütte ♥

Holz vor der Hütte (2)

Genau zehn Meter.
Die wurden heute Morgen angeliefert, gesägt und liebevoll vor der Monsterhöhle gestapelt.

Holz vor der Hütte

Jetzt merke ich, dass ich keine zwanzig mehr bin – und der Mensch wahrlich ein Phänomen!
Sooo viele Knochen und Muskeln können schmerzen. Faszinierend *umpf*

Auch noch ganz schön viel – nämlich sage und schreibe 62 – eMails schlummern noch in meinem Postfach und sind schon ganz heiser vom “Bitte beantworte mich doch endlich!” rufen.
Und ich senke mein Haupt und bitte alle, die noch auf Antwort von mir warten, nur noch um ein klitzeklein wenig Geduld *treudoofguck*

♥ Freitags-Füller N° 11 ♥

Freitagsfüller 

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1. Es war ein körperlich anstrengender Tag heute.

2. Über das Sockentragen, das bunte Laub, den Kerzenschein und die zarte Herbstsonne freue ich mich in dieser Jahreszeit am meisten.

3. Die Wahlen am Sonntag bringen wieder allerhand Diskussionsbedarf.

4. Ich brauche keine Begründung, um ehrlich mit dir zu sein.

5. Äußerlichkeiten können täuschen oder alles enthüllen.

6. Die letzte Person, die ich umarmt habe, war mein ältestes Krümelmonster.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Rekonvaleszenz, morgen habe ich nicht wirklich viel geplant und Sonntag möchte ich genießen, da wir mit einer lustigen Truppe nach Zwingenberg in ein Weinlokal laufen!

♥ abc Projekt 19. Woche Tag 5 – S … wie Sticken ♥

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Sticken ist eine textile Technik, bei der ein Trägermaterial (Stoff, Leder, Papier) mittels Durchziehen oder Aufnähen von Fäden verziert wird. Es gibt eine Vielzahl von Sticktechniken.

Von den Chinesen von alters her gepflegt, war die Stickerei auch den alten Indern und Ägyptern bekannt. Diese gingen in ihren verzierenden Zeichnungen noch nicht über geometrische Figuren hinaus, wogegen die Assyrer zuerst Tier- und Menschengestalten auf ihren glatt anschließenden Kleidern und Vorhängen zur Darstellung brachten. Von ihnen lernten die Griechen und von diesen die Römer, welche die Stickerei phrygische Arbeit nannten. Im Mittelalter wurde sie in den Klöstern im Dienste des Kultus für geistliche Gewänder und Altarbekleidung (Paramente) gepflegt.

Ihre Arbeiten wurden vom 11. Jahrhundert an von arabischen Kunstanstalten übertroffen. Seltene Beispiele, wie ein deutscher Kaiserkrönungsmantel, zeugen noch heute von der Höhe der damaligen Stickereikunst. Mit der geistigen Bildung kam auch die Kunst des Stickens in weltliche Hände. Erst in England, später aber in Burgund erreichte sie im 14. Jahrhundert die höchste Ausbildung und ist seitdem langsam bis auf unsre Zeit ganz in Verfall geraten, wo auch sie an der allgemeinen Hebung des Kunstgewerbes ihren Anteil erhielt und jetzt eine verständnisvolle Pflege, zum Teil durch größere Ateliers (Bessert-Nettelbeck in Berlin), findet.

Die Stickerei verziert nicht nur, sondern sie bedeckt oft den ihr zu Grunde gelegten Stoff ganz; man könnte danach Weiß- und Buntstickerei unterscheiden, wenngleich auch bei der letzteren zuweilen der Grund frei stehen bleibt.

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Quelle: Wikipedia

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Donnerstag, 24. September 2009

♥ Blütendreiecktuch angestrickt ♥

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Nach – ich geb’s ja zu, ich geb’s ja zu! – mehrmaligem Ribbeln und der Umstellung von 5er auf 4er Nadeln bin ich inzwischen beim 5. von zirka 20 Rapporten angelangt.

Inzwischen habe ich (sehr!) tief in meiner Wollschublade gewühlt, um einen Strang zu finden, der wenigstens ansatzweise blaulastig ist. Auftragsbabysocken. Die schönen pastelligen waren der Auftraggeberin nicht blau genug. Naja.
Fündig bin ich nicht wirklich geworden, stricke jedoch mal an. Blaues Garn habe ich (hach, was für ein Opfer *muahahaha*) vorhin geordert. Socken sollen aber so schnell wie möglich fertig sein – am besten schon vorgestern.

Morgen baue ich ein paar Überstunden ab (quantitativ gleichwertig mit meinem Wollvo). Da bekomme ich ordentlich Holz vor die Hütte (O-Ton Chef). Allerdings nicht chirurgisch – das ist nur Futter für unseren Ofen. Zehn Meter – Samstag werd’ ich wohl aussehen wie Popeye *gröhl*

Ich wünsch’ euch noch einen schönen, herbstsonnigen Donnerstag ♥

♥ Stundenfresser? ♥

Ich kann derzeit überhaupt nicht nachvollziehen was mit meinen Tagen passiert? Die Stunden, die sie füllen, ziehen unbemerkt an mir vorbei, bis mein Blick auf die Uhr fällt und ich erschrecke. Es ist, als falle ich mehrmals täglich in Sekundenschlaf, der Stunden dauert. Vorzugsweise nach Feierabend.

Ich kann nicht mal enorm viele Aktivitäten als Begründung melden, dafür dass der Abend wie im Flug vergeht. Post durchgehen, Englischvokabeln oder Gedichte mit den Jungs lernen, vielleicht noch einen Happen essen, duschen, rasch einen Blick auf meine eMails werfen. Kurze Gespräche zum Tagesgeschehen, die eine oder andere Erledigung. Das war's auch schon.

Aber wo ist dann meine Zeit?

Nein, aufgebraucht hab' ich sie nicht. Das wüsste ich. Ich hetze nicht - wie früher - durch den Tag.
Brauche ich für alles doppelt so lange wie sonst? Wenn ja, warum nur nach Feierabend?
Oder verköstige ich unbewusst nur ein paar kleine Stundenfresser? Schulterzucken.

Die Zeit, weiter darüber nachzudenken, hab' ich jetzt leider nicht ...


♥ abc Projekt 19. Woche Tag 4 – S … wie Schildkröten ♥

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Die Schildkröten (Testudinata, Testudines, ehemals auch Chelonia) sind eine Ordnung der Reptilien (Reptilia) und erschienen erstmals vor mehr als 250 Millionen Jahren im Keuper (Obertrias).

Man unterscheidet derzeit 313 Arten mit über 200 Unterarten. Die Schildkröten haben sich den unterschiedlichsten Biotopen und ökologischen Nischen angepasst. Die Spanne reicht dabei von mediterranen Landschildkrötenarten, Gopher- oder Wüstenschildkröten und den besonders zahlreichen, kleineren Wasserschildkrötenarten in Nordamerika und Südostasien über groß werdende Fluss-Schildkröten in Südamerika, Riesenschildkröten auf einigen Inselgruppen, Weichschildkröten in Asien und Schlangenhalsschildkröten in Australien bis hin zu den größten, den Lederschildkröten, die neben den Meeresschildkröten eine eigene Familie bilden. Schildkröten sind wechselwarme, eierlegende Kriechtiere (Reptilia) und waren bereits auf der Erde, bevor sich Dinosaurier entwickelten. Ihre nächsten Verwandten im Tierreich sind die übrigen rezenten Reptilienarten und Vögel. Die Anpassungsfähigkeit der Schildkröten hat ihr Fortbestehen bis in die heutige Zeit sichern können. Durch menschliche Einflüsse sind heute aber viele Arten akut gefährdet.

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Quelle: Wikipedia

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